Futhark Mobile

Neulich fielen mir die Überreste eines alten Bastelprojektes in die Hände. Genauer gesagt, einige kleine Holzscheiben, für die ich bis dato keinen weiteren Verwendungszweck mehr hatte. Schnell keimte die Idee in mir auf, ein kleines Schutzrunen Mobile aus ihnen zu fertigen. Für die handwerklich erfahrenen unter euch wird es vermutlich wie das grobschlächtige Werk eines Trolls aussehen. Doch all jene, die es unkompliziert und schnell mögen, lade ich zum verweilen ein.

Was wird benötigt?

  • Kohlestift
  • 3 – 4 Holzscheiben
  • Bleistift
  • Bohrmaschine
  • 2 Meter Lederband
  • Tischklemme (optional)

Durchführung

Ursprünglich sollten die Runen mit Hilfe eines Brennkolbens in das Holz gebrannt werden. Aus Ermangelung an geeignetem Werkzeug entschied ich mich jedoch für die wesentlich einfachere Methode mit dem Kohlestift.
Legen wir also los und zeichnen uns zunächst an der oberen und parallel dazu der unteren Seite jeder Holzscheibe jeweils ein Loch.

Als nächstes zeichnen wir mit Hilfe des Bleistiftes die gewünschte Rune vor um sie hinterher einfacher nachzeichnen zu können.

Als nächstes ziehen wir das vorgezeichnete mit dem Kohlestift nach. Welche Symbole verwendet werden, ist beliebig. Futhark, Binderunen … eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Macht den Strich schön dick und kräftig. Optional könnt ihr die Linien anschließend leicht mit dem Finger verwischen. Dadurch entsteht ein leichter Tiefeneffekt und als ob das Symbol eingebrannt worden wäre.

Sind alle 3 oder 4 (oder mehr) Holzscheiben fertiggestellt, überlegen wir uns die Reihenfolge, in der sie hängen sollen. Die unterste Scheibe bekommt nämlich nur ein Bohrloch an der oberen Seite verpasst.
Beginnen wir mit der Bohrung der Löcher. Klemmt hierzu (falls vorhanden) die Scheibe mit einer Tischklemme ein und bohrt los. Übt dabei leichten Druck auf das Holz, da es sonst zu splittern anfangen könnte. Alternativ lässt sich die Scheibe auch mit einer freien Hand fixieren, wovon ich allerdings (aufgrund des zu hohen Verletzungsrisikos) dringend abraten würde.

Sind alle Löcher drin, kommt die Lederschnur zum Einsatz. Diese schneiden wir uns auf ca. 20cm lange Stücke zurecht und fädeln sie in die Löcher ein, sodass immer eine Schnur 2 Elemente miteinander verbindet.

Ob man sie nach der Einfädelung zusammenklebt oder miteinander verknotet ist eigentlich egal. Bei letzterem würde sich z.B. ein doppelt genommener Überhandknoten eignen.
Ist auch dieser Arbeitsschritt erledigt, wären wir auch schon fertig. Nun kann das Werk aufgehangen und bewundert werden.

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